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Ökologie des Großen Mausohrs
Ein Großes Mausohr auf der Jagd im Buchenwald
Ein Großes Mausohr auf der Jagd im Buchenwald

Mit 42 Zentimetern Flügelspannweite ist das Große Mausohr unsere größte heimische Fledermausart. Die Art kommt typischerweise in Höhenlagen unter 800 m vor, in wärmeren Gebieten auch höher. Die Art ist auf Gebiete mit hohem Waldanteil angewiesen, wobei Laub- oder Laubmischwälder mit wenig Bodenvegetation bevorzugt werden. Die Wochenstuben, große Kolonien in denen die Weibchen gemeinsam ihre Jungen aufziehen, liegen in Mitteleuropa zumeist in großen Dachräumen. Alle einheimischen Fledermausarten sind reine Insektenfresser.

Ab Mitte August schwärmen Mausohren an Höhlen. Das Mausohr ist eine regional zwischen Sommer-, Schwärm- und Winterquartieren wandernde Art, meist in Distanzen zwischen 50 und 100 Kilometern. Fledermäuse gehören zu den Säugetieren, die einen Winterschlaf halten. So überdauern sie die insektenarme Zeit des Jahres. Sehr wichtig ist hierbei eine konstant niedrige Temperatur bei hoher Luftfeuchte. Bevorzugt werden störungsfreie Quartiere wie Naturhöhlen, Felsenkeller, Bergwerksstollen oder alte Bunkeranlagen.

p Kontakt
Verband der deutschen Höhlen-
und Karstforscher e.V.
Bärbel Vogel (Vorsitzende)
Graßlergasse 24
D - 83486 Ramsau

Referat für Biospeläologie
Dieter Weber
Kirchgasse 124
D - 67454 Haßloch

Biospeläologisches Kataster
von Hessen
Stefan Zaenker
Königswarter Str. 2a
D - 36039 Fulda

E-Mail: info@hoehlentier.de

 
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