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Ökologie der Zackeneule
Die Zackeneule sitzt zumeist frei an der Höhlenwand
Die Zackeneule sitzt zumeist frei an der Höhlenwand

Die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 45 Millimetern. Der deutsche Name leitet sich aus den unregelmäßig gezackten Vorderflügeln ab. Diese sind graubraun mit gelborangen Zeichnungen und weisen zwei dicht hintereinander verlaufende helle Querlinien auf. Die Zackeneule lebt je nach den klimatischen Verhältnissen in ein bis zwei Generationen von Ende Juli bis September und nach dem Überwintern noch im Frühjahr. Die grünen Raupen des Nachtfalters ernähren sich von Weidenblättern und Pappelblättern. Die zweite Generation der Falter überwintert in frostfreien Verstecken wie Naturhöhlen und unterirdischen Hohlräumen, wo die ersten Tiere bereits ab August angetroffen werden können. Die Vorderflügel über die Hinterflügel gelegt und die Flügel beider Seiten giebelartig aneinandergestellt sitzt der Falter dann meist offen an Höhlenwänden und Höhlendecken.
p Kontakt
Verband der deutschen Höhlen-
und Karstforscher e.V.
Bärbel Vogel (Vorsitzende)
Graßlergasse 24
D - 83486 Ramsau

Referat für Biospeläologie
Dieter Weber
Kirchgasse 124
D - 67454 Haßloch

Biospeläologisches Kataster
von Hessen
Stefan Zaenker
Königswarter Str. 2a
D - 36039 Fulda

E-Mail: info@hoehlentier.de

 
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